Sweet Violet: Eine regionale Pflaume mit besonderer Geschichte
Die Grundlage für Sweet Violet bildet die Japanische Pflaume (Prunus salicina). Sie unterscheidet sich damit von klassischen Zwetschgensorten und fällt insbesondere durch ihre intensive violette Färbung auf. Geschmacklich überzeugt sie mit einer ausgeprägten Süße und einem aromatischen Fruchtprofil.
Entstanden ist Sweet Violet aus dem Wunsch regionaler Erzeuger, sich mit einer besonderen Kultur vom üblichen Marktangebot abzuheben. Ziel war es, das heimische Pflaumensortiment zu erweitern und dem Handel während der Saison eine regionale Alternative zu Importware aus Südeuropa anzubieten.
Von Sweet Blue zu Sweet Violet
Auch der Name der Pflaume hat seine eigene Geschichte. Ursprünglich wurde sie unter der Bezeichnung „Sweet Blue“ eingeführt. Kunden merkten jedoch immer wieder an, dass die Früchte eigentlich nicht blau, sondern deutlich violett seien. Aus diesem Feedback entstand schließlich der heutige Name: Sweet Violet.
Die Sorte verbindet damit gleich mehrere Eigenschaften, die im Markt zunehmend gefragt sind: regionale Erzeugung, ein eigenständiges Erscheinungsbild und eine klare Differenzierung innerhalb des Pflaumensortiments.
Für die OGA/OGV ist Sweet Violet ein Beispiel dafür, wie besondere Sorten das regionale Angebot ergänzen und neue Akzente in der Vermarktung setzen können – geschmacklich, optisch und konzeptionell.